Donnerstag, 29. Dezember 2011

Immobilienblase in Spanien: Der "Siegeszug" des Bolschewismus

Zwei Artikel auf Welt online (und hier) beschreiben die Lage in Spanien insoweit ganz treffend, als daß hier tatsächlich enorm viele Häuser leer stehen und gleichzeitig Menschen ihre Häuser verlieren. Spanier wohnen weit überwiegend in Eigentum, anders als in Deutschland, wo die meisten Menschen Mieter sind. Die Immobilienblase, wie sie genannt wird, ist auch in Spanien eine typische Fehlallokation von Ressourcen, hier von Geld, wenn man den Euro denn Geld nennen möchte. Es fehlt einfach daran, daß der Zins nicht auf Märkten gebildet werden kann und so eine Information über allgemeine Zeitpräferenzen ausdrückt. Anstelledessen wird der Basiszins durch eine Behörde festgesetzt. Auch dies ist Teil des gut einhundertjährigen und fatalen Siegeszuges des Bolschewismus. Er kam zum einem im Kommunismus mit der Sozialisierung und (staatlichen) Monopolisierung der Produktionsgüter daher. Zum anderen kam er im Kapitalismus mit der Sozialisierung und (staatlichen) Monopolisierung des Geldes daher. Die vermeintlich konkurrierenden gesellschaftlichen Systeme sind Brüder im Geiste, gehen nur verschiedene Wege. Beide taugen letztendlich nichts und am fatalsten wäre eine Synthese dieser Systeme. Für meinen Teil wünsche ich mir, daß alle staatlichen Monopole vergehen und der Bolschewismus mit seiner Mehrheitlerei zu den Akten gelegt wird.

Dienstag, 17. Mai 2011

Griechenland und Europa

Im Gelben Forum huldigt man Dottore Martin und Gunnar Heinsohn leider auch im aktuellen Kontext. Dort heißt es pessimistisch:

"Wenn der Staatsbankrott kommt, werden wir Gummistiefel brauchen, um trockenen Fußes von einer Straßenseite auf die andere zu kommen, soviel Blut wird fließen."

Ist das realistisch, oder können Menschen über sich selbst hinaus wachsen? Ich hoffe es. Und wenn ich etwas propagiere, dann genau dies. Ihre Meinung interessiert.

Sonntag, 1. Mai 2011

Polenz: CDU-Werte sind mit Islam kompatibel

Die Katze ist aus dem Sack und die FAZ hat vorsichtshalber den Kommentarbereich erst gar nicht eröffnet:

Die FAZ im Gespräch mit Ruprecht Polenz: "Unsere Werte sind mit dem Islam kompatibel."

Welchen Islam meint der CDU-Abgeordnete und Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses?
Welche Werte vertritt die CDU aktuell, bzw. welche unterstellen ihr deren Wähler?
Wenn die Kulturen unterschiedlich sind, können die Werte wirklich verschieden sein?
Was meinen Werte-Relativisten, wenn sie von Werten sprechen?


Hier können Sie selbstverständlich frei kommentieren. Bitte bleiben Sie sachlich und bemühen Sie sich um eine tadellose Orthografie. Danke.

Mittwoch, 6. April 2011

Freiheitlicher Dollar verboten, Silber und Gold staatlich gestohlen

Bernard von Nothaus wurde von den US-Behörden nicht nur völlig skrupellos beraubt sondern soll jetzt auch noch für 15 Jahre in ein US-Gefängnis sowie 250.000 staatlich sanktionierte US-Dollar (Herausgeber FED) "Strafe" bezahlen. Man sieht einmal mehr dass es staatlichen "Schutz" von Eigentum schlichtweg nicht gibt. Mit Ausnahmen: Dann wenn es der machthabenden Nomenklatura gefällt oder in den Kram paßt:

Liberty Dollar: Bernard von NotHaus zu Gefängnis- und Geldstrafe verurteilt
Local Liberty Dollar architect convicted

Weiß eigentlich jemand was aus Ed und Elaine Brown geworden ist? Ich war ja damals noch zu jung und nicht dabei habe aber jetzt davon gehört. Sie verweigerten damals wohl die Zahlung der verfassungswidrigen Einkommenssteuern zugunsten des US Bundes.

Samstag, 2. April 2011

Am deutschen Wesen soll die Welt genesen

Folgenden Kommentar deute es mich auf den Seiten der FAZ als Leserkommentar loszuwerden:

"Ich weiß, dies ist hier eine Westerwelle Debatte. Ich mag ihn eigentlich. Für einen Politiker hat er eine recht klare Sprache gesprochen. Natürlich hat er keine gute Politik gemacht. Denn die gibt es nicht.
Das ist noch lange nicht zu den Deutschen durchgedrungen. Und es ist ihr Problem. Ich lehne Politik ab. Aber es gibt sie. Gerade die Liberalen und die, die gerne ein liberaleres Deutschland hätten, die Steuersenkungen deklamieren, gerne einen Rechtsstaat hätten, die nationalkonservativ sich gegen ein Solidareuropa stellen oder - ganz liberal - europäische Steuerverschwendung reklamieren, sind ja gut und nett -- verstehen aber eben Politik nicht.
Es ist doch naiv zu glauben, unsere Spitzenpolitiker wüßten nicht, was sie tun.
Die Zahlungsversprechen Deutschlands an Europa werden hierzulande ja gar nicht verstanden. Nachdem große Teile der Bevölkerung bereits durch staatliche Zuwendungen korrumpiert und abhängig gemacht wurden, werden jetzt eben ganze Staaten von deutschen Regierungen abhängig gemacht. Das ist wie die Politik der Drogenbarone, die auch nur am Anfang etwas verschenken.
Es wird nun eine Politik vollendet, die ihren Ursprung in Zeiten genommen hat, die man leichtsinnigerweise längst überwunden glaubt."

Nur los. Lehren Sie mich eines Besseren.

Samstag, 12. März 2011

Atomkraft - Nein Danke

Den folgenden Text habe ich angesichts der exorbitanten Atomdiskussion auf faz.net geschrieben, dort unter der Überschrift "Was mit den Unverbesserlichen machen?"

Ich frage mich wirklich, wie man angesichts (!) einer solchen Katastrophe noch die Nutzung atomarer Gewalten verteidigen kann. Die Naturgewalten Tsunami, Erdbeben, menschliches Fehlverhalten und aggressives Vorgehen von Terroristen, Staaten (Krieg) oder Geheimdiensten kann man eben nicht ausschließen. Die Entsorgung ist nicht gesichert. Und wegen ein bißchen Energie "sich" (Arterhaltungstrieb) auf Jahrtausende Strahlen und Vergiftungsrisiken auszusetzen ist alles andere als rational. Im Kalten Krieg brauchte man die Atommeiler noch für (un)billigen Fortschritt und zur Verbilligung der atomaren Aufrüstung. Aber heute? Schluß damit! Und wenn ich - als Technikbefürworter - das so sage, dann weiß ich: Gerade wenn wir diese Türe zu machen und Neues, Besseres suchen, werden wir Neues und Besseres ermöglichen als dieses widerliche 'Spiel' mit hochgiftigen, extrem lebensfeindlichen Substanzen.
Jahrzehntelang haben Politkriminelle bis hinein in die Grünen die Bevölkerung enormen Risiken ausgesetzt, die kein Mensch verantworten kann. Wer dem heute noch das Wort redet, dem gehört die politische Macht abgenommen. Hier ist auch Nothilfe redlich. Die Parteibonzen sollten froh sein, wenn sie nur abgewählt werden. Weg frei für Neues!

Donnerstag, 17. Februar 2011

Polizei plante Terror im Kampf gegen die RAF

"Die Kommentarfunktion dieser Seite wurde deaktiviert." schreibt die Welt-Redaktion unter ihren Beitrag, der die desavouiert, die schon immer Verschwörungstheorien erst recht als unmöglich abzutun bereit sind, wenn den Herrschaften vom Staat einmal unedles Tun auch nachgewiesen werden kann:

Staatlicher Terror gegen die RAF

Wer sagt, dass es heute besser ist? Ich vermute, es ist noch ärger geworden.
Hier können Sie kommentieren.

Freitag, 4. Februar 2011

Katholische Kirche aufgebrochen

Staatskriminelle machen sich an der Kirche zu schaffen, Medrum berichtet:

Ideologen wollen die Kirche umgestalten

Meine Meinung:

Diese Initiative jetzt zeigt, dass der Skandal-Medien-Hype bewußt und zielgerichtet inszeniert wurde, von Kräften, die eine andere Kirche wollen. Es bleibt aber dabei: Eine Auseinandersetzung mit der Moderne kann nur eine Kritik der Moderne sein. Die angesprochenen Punkte der Möchtegern-Aufbrecher sind allesamt indiskutabel für die Kirche. Die ist jetzt schon viel zu weichgespült von den ökonomischen, soziologischen und ideologischen Irrlehren der sogenannten Moderne, zu seicht, zu angepaßt. Speziell in Deutschland hat die Christdemokratisierung der Kirche einen fatalen Einfluss. Einst fanden sich Christen in einer Partei zusammen, um das Christliche in die Politik zu tragen und diese zu zähmen. Die Eigendynamik unseres im sozialistischen Sinne verfassten demokratischen Gemeinwesens hat dieses Bemühen längst kassiert. Aus dem Nationalsozialismus wurde das Nationale verbannt und nicht das Sozialistische. Und so sehen wir heute einem fast schon wildgewordenem Eurosozialismus entgegen, der erst zur Besinnung kommen wird, wenn er wieder Millionen Opfer nicht mehr verdrängen kann. In Deutschland nun, kann man, indem man CDU oder CSU wählt, zwar linke Parteien verhindern, linke Politik jedoch nicht mehr. Und als wäre das nicht schlimm genug, wirken diese unseligen verführten Kräfte heute tief in die Kirche hinein. Sie wird es überstehen, wie sie schon Schlimmeres überstanden hat in ihrer langen und erfolgreichen Geschichte. Doch darauf kann sich kein Gutwilliger ausruhen. Es kommt jetzt darauf an, dem falschen Ansinnen entgegenzutreten und dem vom Herzen Gutgemeintem die richtige Richtung zu geben. Das Schiff der Kirche kann auf den Weltmeeren nicht immer die Winde des Zeitgeistes nutzen. Bei Gegenwind holt man die Segel ein und greift beherzt zum Ruder. Die Richtung zu wechseln, weil man nicht rudern will, führt nicht zum Ziel.

Ihre Meinung? Hier einfach posten.

Mittwoch, 26. Januar 2011

Rückkehr ins Kinderseelen-KZ

Zum Buch von Frieda Norka "Rückkehr ins Kinderseelen-KZ" (tologo-Verlag, Leipzig) gibt es neben einem Interview mit Frieda Norka auf ef-online inzwischen eine Autorendiskussion. Lesen Sie selbst:

Interview mit Frieda Norka zum Buch "Rückkehr ins Kinderseelen-KZ"

Beitrag von Karin Pfeiffer-Stolz

Replik von Frieda Norka


Und selbstverständlich kann hier kommentiert werden. Bitte hier zur Debatte der ef-Autorinnen posten. Zum Buch gibt es bereits einen Thread hier.

Sonntag, 16. Januar 2011

Ökonomie: Milton Friedman ein "Linker"

Paul Krugman vertritt die These, die ich schon von meinem Mentor kenne (der ihn für einen Sozialdemokraten hält, soweit das in US-Amerika geht), dass Milton Friedman eher "links" und viel mehr Keynesianer sei. Wie sehen Sie das? Bin gespannt auf Ihren Kommentar dazu:

Ökonomie: Milton Friedman „ein Linker“

Milton Friedmans Sohn David lohnt meines Erachtens zukünftig mehr einer Beschäftigung als der alte Chicago Boy Milton Friedman. Der Vater steht dabei sicher prägend für die Vergangenheit und auch für den Neoliberalismus.

Samstag, 8. Januar 2011

Geld ist nichts mehr wert

Der Prophet Walter K. Eichelburg wagt auf ef-online wieder einen Blick in die kapitalistisch-monetaristische Glaskugel. Er vergisst dabei eines: Seine Welt gibt es (bald) nicht mehr. Dieser Prophet hat den Berg hinter sich und die Blasen vor sich. Es erscheint doch logisch und leider auch zwingend, dass man von leeren Versprechungen nichts hat. Und unser "Geld" ist zu Schulden geworden, staatlich sanktioniert. Zu Schulden, die keinen Kredit mehr haben, weil nur noch "die Politik" ihre Rückzahlung "garantiert". Zuviele ""? Ganz sicher. Als Sicherheit reicht inzwischen nicht einmal mehr die ausbeutbare Arbeitskraft der noch lebenden Generation. Wenn nun, wie in Eichelburgs Beitrag angedeutet, Investitionen in Grund und Boden "sicher" sein sollen, so mag dies plausibel erscheinen, da diese nicht beliebig vermehrbar sind. Sie scheiden als "Blase" vermeintlich also aus. Doch was bedeutet dieses "Eigentum", welches darüber hinausgeht, was man besitzen kann? Wer sichert es? Wie das zunehmend untaugliche Papiergeld: der "Staat". Aber auch das Grundbuchamt, hat nicht alle Polizei (Polis-Miliz) der Welt zur Hand, um ja dem "Grundeigentümer" sein per Papiergeld erworbenes "Grundrecht" zu sichern. Auch diese Spekulation der "Jetzt-noch-Geldeigner" wird Makulatur. Der falsche Glaube verliert seine Existenz. Für schlechtes Geld kann man nichts Gutes mehr kaufen.
Was bleibt zu tun? Der Sozialismus hat gesiegt? Erfreulicherweise wird er nach seiner Spielart Staatssozialismus auch seine Spielart Staatskapitalismus verlieren. Hinweg mit der Politik. Der Mensch allein bleibt, mit allen seinen Fähigkeiten.
Ihnen verehrte Leserin, und Ihnen, verehrter Leser, verbleibt mein Rat: Investieren Sie in ihre Bildung. Investieren Sie in ihre Kinder. Nein, nicht mit Geld. Mit Zeit. Mit ihrer Zeit. Diese ist nicht blasenfähig, aller Beschleunigung zum Trotz. Auch die Beschleunigung findet ihr Ende im menschlichen Maß. Auf dass der Tod uns scheidet.

Freitag, 7. Januar 2011

Schulmobbing

Nicht nur italienische Kaufleute und Pizzabäcker kennen das Problem. Auch alle Familien in Deutschland sind betroffen: Es gibt Angebote, die man nicht ablehnen kann. In deutschen Landen sorgt dafür eine als Schulgebäudeanwesenheitspflicht verstandene Schulpflicht und der dazugehörige Schulzwang. In einem Interview mit ef-online erklärt die Autorin Frieda Norka, warum sie zum Thema Schulmobbing ein Buch geschrieben hat:

Interview mit Frieda Norka zum Thema Mobbing an Schulen und zu Schulproblemen


Ziehen sie sich warm an, um das auszuhalten, was viel zu viele Schulkinder mitmachen müssen. Und verstehen sie, warum Schulverweigerer Vergewaltigungsverweigerer sind.

Dienstag, 4. Januar 2011

Rechts vor links

Stefan Locke schreibt auf faz.net einen Beitrag zu einen interessantem Thema: Verkehr. Übermäßige Beschilderung und Bevorschriftung, die zudem ganz und gar nicht der Vielfalt der Menschen und ihrer unterschiedlichen Rezeption gerecht wird, zu ersetzen durch die Aufmerksamkeit und Vorsicht der Beteiligten. Ein kontroverses Thema, gerade weil es die Grundfesten der eigenen Philosophie berührt:

Straßenverkehr: Keine Lust aufs Selberdenken?

Auf den Online-Seiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für Deutschland kann man den Beitrag direkt kommentieren. Allerdings ist die Registrierung davon abhängig, dass man seinen bürgerlichen Namen angibt. Weil es so ein interessantes Thema ist, kann denn nun jetzt auch hier ihr geschätzter Leserkommentar erscheinen.

Tatort Tatort

Die Redaktion des ef-Magazins hat recherchiert und einen eindeutigen Gewalttrend im Fernsehen ausgemacht. Zunehmend werden Kinder die Opfer. Man lese hier. Und kommentieren können Sie natürlich auf diesem Blog. Übrigens auch mitmachen: Sie sind herzlich eingeladen.

Sonntag, 2. Januar 2011

Anschluss oder Sezession?

Bleicke Petersen schreibt auf ef-online.de anlässlich einer Umfrage der Weltwoche seine Gedanken zu einem Anschluss von Baden-Württemberg an die Schweiz und zur Sezession großer und kleiner örtlicher und persönlicher Gemeinschaften, gar einer einzelnen Person. Und Ihre geschätzte Meinung dazu können Sie hier schreiben.

Samstag, 1. Januar 2011

Erstes Objekt der Begierde: ef-online.de

Auf ef-online.de begründet der Herausgeber André F. Lichtschlag in erfreulich offener und ausführlicher Weise, warum er den Kommentarbereich seiner verlegerischen Onlinepräsenz geschlossen hat. Ihre Meinung dazu interessiert. Schreiben Sie einen Kommentar hierzu.
Wir freuen uns auf Ihren Kommentar.
Ihre Redaktion Leserkommentare auf blogspot.com

Start

Die Idee zum Blog Leserkommentare kam mir gerade. Dank Google konnte diese Idee direkt umgesetzt werden.

Immer wieder gibt es Medien, die wie das ef-Magazin Kommentare gar nicht mehr erlauben oder Medien die dies schlicht nicht einmal vorsehen. Hier möchte diese Website aushelfen. Machen Sie einfach mit.

Herzlichst
Ihr
Staatlich Lernbehinderter