Folgenden Kommentar deute es mich auf den Seiten der FAZ als Leserkommentar loszuwerden:
"Ich weiß, dies ist hier eine Westerwelle Debatte. Ich mag ihn eigentlich. Für einen Politiker hat er eine recht klare Sprache gesprochen. Natürlich hat er keine gute Politik gemacht. Denn die gibt es nicht.
Das ist noch lange nicht zu den Deutschen durchgedrungen. Und es ist ihr Problem. Ich lehne Politik ab. Aber es gibt sie. Gerade die Liberalen und die, die gerne ein liberaleres Deutschland hätten, die Steuersenkungen deklamieren, gerne einen Rechtsstaat hätten, die nationalkonservativ sich gegen ein Solidareuropa stellen oder - ganz liberal - europäische Steuerverschwendung reklamieren, sind ja gut und nett -- verstehen aber eben Politik nicht.
Es ist doch naiv zu glauben, unsere Spitzenpolitiker wüßten nicht, was sie tun.
Die Zahlungsversprechen Deutschlands an Europa werden hierzulande ja gar nicht verstanden. Nachdem große Teile der Bevölkerung bereits durch staatliche Zuwendungen korrumpiert und abhängig gemacht wurden, werden jetzt eben ganze Staaten von deutschen Regierungen abhängig gemacht. Das ist wie die Politik der Drogenbarone, die auch nur am Anfang etwas verschenken.
Es wird nun eine Politik vollendet, die ihren Ursprung in Zeiten genommen hat, die man leichtsinnigerweise längst überwunden glaubt."
Nur los. Lehren Sie mich eines Besseren.
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Samstag, 2. April 2011
Freitag, 4. Februar 2011
Katholische Kirche aufgebrochen
Staatskriminelle machen sich an der Kirche zu schaffen, Medrum berichtet:
Ideologen wollen die Kirche umgestalten
Meine Meinung:
Diese Initiative jetzt zeigt, dass der Skandal-Medien-Hype bewußt und zielgerichtet inszeniert wurde, von Kräften, die eine andere Kirche wollen. Es bleibt aber dabei: Eine Auseinandersetzung mit der Moderne kann nur eine Kritik der Moderne sein. Die angesprochenen Punkte der Möchtegern-Aufbrecher sind allesamt indiskutabel für die Kirche. Die ist jetzt schon viel zu weichgespült von den ökonomischen, soziologischen und ideologischen Irrlehren der sogenannten Moderne, zu seicht, zu angepaßt. Speziell in Deutschland hat die Christdemokratisierung der Kirche einen fatalen Einfluss. Einst fanden sich Christen in einer Partei zusammen, um das Christliche in die Politik zu tragen und diese zu zähmen. Die Eigendynamik unseres im sozialistischen Sinne verfassten demokratischen Gemeinwesens hat dieses Bemühen längst kassiert. Aus dem Nationalsozialismus wurde das Nationale verbannt und nicht das Sozialistische. Und so sehen wir heute einem fast schon wildgewordenem Eurosozialismus entgegen, der erst zur Besinnung kommen wird, wenn er wieder Millionen Opfer nicht mehr verdrängen kann. In Deutschland nun, kann man, indem man CDU oder CSU wählt, zwar linke Parteien verhindern, linke Politik jedoch nicht mehr. Und als wäre das nicht schlimm genug, wirken diese unseligen verführten Kräfte heute tief in die Kirche hinein. Sie wird es überstehen, wie sie schon Schlimmeres überstanden hat in ihrer langen und erfolgreichen Geschichte. Doch darauf kann sich kein Gutwilliger ausruhen. Es kommt jetzt darauf an, dem falschen Ansinnen entgegenzutreten und dem vom Herzen Gutgemeintem die richtige Richtung zu geben. Das Schiff der Kirche kann auf den Weltmeeren nicht immer die Winde des Zeitgeistes nutzen. Bei Gegenwind holt man die Segel ein und greift beherzt zum Ruder. Die Richtung zu wechseln, weil man nicht rudern will, führt nicht zum Ziel.
Ihre Meinung? Hier einfach posten.
Ideologen wollen die Kirche umgestalten
Meine Meinung:
Diese Initiative jetzt zeigt, dass der Skandal-Medien-Hype bewußt und zielgerichtet inszeniert wurde, von Kräften, die eine andere Kirche wollen. Es bleibt aber dabei: Eine Auseinandersetzung mit der Moderne kann nur eine Kritik der Moderne sein. Die angesprochenen Punkte der Möchtegern-Aufbrecher sind allesamt indiskutabel für die Kirche. Die ist jetzt schon viel zu weichgespült von den ökonomischen, soziologischen und ideologischen Irrlehren der sogenannten Moderne, zu seicht, zu angepaßt. Speziell in Deutschland hat die Christdemokratisierung der Kirche einen fatalen Einfluss. Einst fanden sich Christen in einer Partei zusammen, um das Christliche in die Politik zu tragen und diese zu zähmen. Die Eigendynamik unseres im sozialistischen Sinne verfassten demokratischen Gemeinwesens hat dieses Bemühen längst kassiert. Aus dem Nationalsozialismus wurde das Nationale verbannt und nicht das Sozialistische. Und so sehen wir heute einem fast schon wildgewordenem Eurosozialismus entgegen, der erst zur Besinnung kommen wird, wenn er wieder Millionen Opfer nicht mehr verdrängen kann. In Deutschland nun, kann man, indem man CDU oder CSU wählt, zwar linke Parteien verhindern, linke Politik jedoch nicht mehr. Und als wäre das nicht schlimm genug, wirken diese unseligen verführten Kräfte heute tief in die Kirche hinein. Sie wird es überstehen, wie sie schon Schlimmeres überstanden hat in ihrer langen und erfolgreichen Geschichte. Doch darauf kann sich kein Gutwilliger ausruhen. Es kommt jetzt darauf an, dem falschen Ansinnen entgegenzutreten und dem vom Herzen Gutgemeintem die richtige Richtung zu geben. Das Schiff der Kirche kann auf den Weltmeeren nicht immer die Winde des Zeitgeistes nutzen. Bei Gegenwind holt man die Segel ein und greift beherzt zum Ruder. Die Richtung zu wechseln, weil man nicht rudern will, führt nicht zum Ziel.
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Samstag, 8. Januar 2011
Geld ist nichts mehr wert
Der Prophet Walter K. Eichelburg wagt auf ef-online wieder einen Blick in die kapitalistisch-monetaristische Glaskugel. Er vergisst dabei eines: Seine Welt gibt es (bald) nicht mehr. Dieser Prophet hat den Berg hinter sich und die Blasen vor sich. Es erscheint doch logisch und leider auch zwingend, dass man von leeren Versprechungen nichts hat. Und unser "Geld" ist zu Schulden geworden, staatlich sanktioniert. Zu Schulden, die keinen Kredit mehr haben, weil nur noch "die Politik" ihre Rückzahlung "garantiert". Zuviele ""? Ganz sicher. Als Sicherheit reicht inzwischen nicht einmal mehr die ausbeutbare Arbeitskraft der noch lebenden Generation. Wenn nun, wie in Eichelburgs Beitrag angedeutet, Investitionen in Grund und Boden "sicher" sein sollen, so mag dies plausibel erscheinen, da diese nicht beliebig vermehrbar sind. Sie scheiden als "Blase" vermeintlich also aus. Doch was bedeutet dieses "Eigentum", welches darüber hinausgeht, was man besitzen kann? Wer sichert es? Wie das zunehmend untaugliche Papiergeld: der "Staat". Aber auch das Grundbuchamt, hat nicht alle Polizei (Polis-Miliz) der Welt zur Hand, um ja dem "Grundeigentümer" sein per Papiergeld erworbenes "Grundrecht" zu sichern. Auch diese Spekulation der "Jetzt-noch-Geldeigner" wird Makulatur. Der falsche Glaube verliert seine Existenz. Für schlechtes Geld kann man nichts Gutes mehr kaufen.
Was bleibt zu tun? Der Sozialismus hat gesiegt? Erfreulicherweise wird er nach seiner Spielart Staatssozialismus auch seine Spielart Staatskapitalismus verlieren. Hinweg mit der Politik. Der Mensch allein bleibt, mit allen seinen Fähigkeiten.
Ihnen verehrte Leserin, und Ihnen, verehrter Leser, verbleibt mein Rat: Investieren Sie in ihre Bildung. Investieren Sie in ihre Kinder. Nein, nicht mit Geld. Mit Zeit. Mit ihrer Zeit. Diese ist nicht blasenfähig, aller Beschleunigung zum Trotz. Auch die Beschleunigung findet ihr Ende im menschlichen Maß. Auf dass der Tod uns scheidet.
Was bleibt zu tun? Der Sozialismus hat gesiegt? Erfreulicherweise wird er nach seiner Spielart Staatssozialismus auch seine Spielart Staatskapitalismus verlieren. Hinweg mit der Politik. Der Mensch allein bleibt, mit allen seinen Fähigkeiten.
Ihnen verehrte Leserin, und Ihnen, verehrter Leser, verbleibt mein Rat: Investieren Sie in ihre Bildung. Investieren Sie in ihre Kinder. Nein, nicht mit Geld. Mit Zeit. Mit ihrer Zeit. Diese ist nicht blasenfähig, aller Beschleunigung zum Trotz. Auch die Beschleunigung findet ihr Ende im menschlichen Maß. Auf dass der Tod uns scheidet.
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